Startseite / Lösungen / Vollbahnen / Mikroprozessorbasierter halbautomatischer Streckenblock

Mikroprozessorbasierter halbautomatischer Streckenblock   

Mikroprozessorbasierter halbautomatischer Streckenblock

Der mikroprozessorbasierte halbautomatische Streckenblock MP PAB dient der Regelung der Zugfolge.

Er übernimmt:

  • Überwachung der Gleisabschnitte
  • Informationsübertragung zwischen Bahnhöfen
  • Steuerung der Signalbegriffe nach den Bedingungen der Verkehrssicherheit
  • Erzeugung der Signale für die automatische Führerstandssignalisierung
  • Übertragung der Zuglage auf der Strecke an den Bahnhof
  • Diagnose der Ausrüstung an den Signalstellen des halbautomatischen Streckenblocks

MP PAB ermöglicht eine höhere Streckenleistung bei der erforderlichen Verkehrssicherheit.

Das System ist vorgesehen für:

  • Eingleisige Strecken mit Gleich- oder Wechselstromtraktion sowie autonomen Traktionsarten
  • Abschnitte mit zentraler Stromversorgung der Reisezugwagen
  • Modernisierte Strecken

Die Ausrüstung wird zentral in den Stellwerksgebäuden der angrenzenden Bahnhöfe und auf der Strecke in Gleis- und Transformatorkästen angeordnet.

Vorteile von MP PAB

Höhere Betriebszuverlässigkeit durch:

  • Redundanz wesentlicher Systemkomponenten
  • Zuverlässigere Bauelemente
  • Weniger Systemelemente und einen geringeren Bedarf an Signalkabeln

Höhere Verfügbarkeit durch:

  • Rekonfigurierbarkeit bei Ausfall einzelner Komponenten und Sensoren
  • Eine redundante Stromversorgung

Höhere Sicherheit auf der Strecke durch:

  • Zusätzliche Signalcodierung in den Gleisstromkreisen zur Vermeidung gegenseitiger Beeinflussung
  • Auswertung der logischen Zugfolge auf der Strecke
  • Eingriffsmöglichkeiten für Fahrdienstleiter oder Disponenten in die Streckeneinrichtungen, etwa Haltbegriffe zur Sicherung von Arbeitsbereichen

Geringere Investitions- und Betriebskosten durch:

  • Wenige standardisierte steckbare Baugruppen mit möglichst wenigen Verbindungen
  • Auf ein Drittel verringerte Geräteabmessungen
  • Einen um 30–50 % verringerten Bedarf an Signalkabeln
  • Automatisierte Messung der Systemparameter mit elektronischem Messprotokoll für den zuständigen Ingenieur der Leit- und Kommunikationstechnik
zurück